Verein für Deutsche Spitze e.V.

Gruppe Albstadt - Oberer Neckar


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  Der Himmel ist Protektionssache. Ginge es nach Verdienst,
käme nur dein Hund hinein, du bliebest draußen.
(Mark Twain)

 

Spitze im Steinzeitdorf!

Am bundesweiten "Tag des Hundes" trafen wir uns wieder zu einer weiteren gemeinsamen Veranstaltung unserer Gruppe Albstadt- Oberer Neckar mit Freunden und Gleichgesinnten, diesmal im Federseemuseum in Bad Buchau.
Das oberschwäbische Federseemuseum liegt inmitten einer faszinierenden Moorlandschaft, am Rande eines seit der Eiszeit verlandenden, schilfumgebenen Gewässers.
Unsere Gruppe hatte für diesen Tag eine Einladung des Federseemuseums erhalten, die wir gerne wahrgenommen haben.
Anlässlich des ''Tag des Hundes'' veranstaltete das Federseemuseum eine Studioausstellung in der Artefakte von verschiedenen Hunden aus den stein- und bronzezeitlichen Dörfern des Federseemoores zu sehen waren.
In der Ausstellung wurden auch zwei Hundeskelette aus den Ausgrabungsstätten Bachwiesen und Wasserburg Buchau gezeigt.
Bei bestem Wetter starteten wir am Vormittag vor dem Federseemuseum unter der kompetenten und fachkundigen Führung des Archäologen Rudolf Walter zu einer ca. 2-stündigen Wanderung auf dem Moorlehrpfad durch das Naturschutzgebiet des Federseemoores.
Unser Weg führte uns auch zu den Ausgrabungsstätten der jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Siedlungen.
Bei Ausgrabungen am Henauhof, unweit von Bad Buchau waren Hundereste gefunden worden, die zu den ältesten Hundefunden in Deutschland gehören. Sie belegen, dass die Domestikation des Hundes bereits während der Zeit der Jäger- und Sammlergemeinschafen erfolgte.
Die ältesten Hinweise auf eine Zähmung von Wölfen reichen bis ins Eiszeitalter vor über 30000 Jahren zurück. Der Hundeschädel von Goyet, einer Fundstelle in Belgien beleg dies unzweifelhaft. In dieser Zeit hat sich allmählich eine neue Art entwickelt, die sich eindeutig in der Form von ihren wilden Verwandten unterscheidet: Sie sind deutlich kleiner, noch mit wolfsähnlichem Schädel doch mit kürzerer Schnauze.

Im Anschluss an die sehr interessante und informative Führung, trafen wir uns auf dem archäologischen Freigelände des Museums auf dem 12 Häuser nach jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Ausgrabungsfunden rundum den Federsee nachgebaut worden sind.
Für uns war ein schönes schattiges Plätzchen mit großer Feuerstelle reserviert worden.
Die Grillmöglichkeit nutzten wir nach Herzenslust und ließen es uns bei Steak, Grillwurst, selbstgemachten Salaten, Kaffee und Kuchen so richtig gut gehen. Unsere Hunde kamen freilich auch nicht zu kurz.

Am Nachmittag gab es die Gelegenheit in den Museumsräumen einem Vortrag zur Archäologie des Hundes zu lauschen. Der Museumstag war vom Federseemuseum u.a. auch dafür vorgesehen, den Besuchern des Museums an diesem Tag einige markante Hunderassen zu zeigen. Und so nutzten auch wir dieses spezielle Umfeld, um über unsere Spitze in Form eines kleinen Vortrages und dem Liveerlebnis Spitze in den verschiedensten Varietäten vor Ort zu informieren. Hierfür hatten wir auch eine Präsentationswand mit wunderschönen Fotos von Spitzen unserer Gruppenmitglieder aufgebaut.
Auch diesmal konnten wir viele Interessierte für unsere Spitze begeistern und haben wieder einige nette Kontakte geknüpft.

Außer unseren Spitzen waren auch ein paar Vertreter des Irish Wolfshounds und Border Collies zu sehen. Die Kreisjägervereinigiung Biberach stellte ebenfalls ihre verschiedenen Jagdhunderassen vor. Auch ein imposanter Adler war dabei, dessen Jagdweise ebenfalls erläutert wurde.
Auch sonst war einiges geboten. Wer sich über weitere Hundethemen informieren wollte oder für seinen Spitz noch das eine oder andere praktische hundliche Zubehör erwerben wollte, konnte dies an einem der Informations-  und Kaufstände, die an diesem Tag im Innenhof aufgebaut waren, tun.
Man konnte auf dem Museumsteich Einbaumfahren, Brotbacken am offenen Feuer, Speerschleuder-werfen wie Jäger in der Eiszeit und es gab eine Kinderwerkstatt.
Alles in allem war es in jeder Hinsicht ein sehr interessanter und schöner Tag. Darüber waren sich alle einig.
Eins steht für uns fest. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist Pflicht!

Wir möchten uns bei allen Organisatoren dieser Veranstaltung und eifrigen Helfern nochmals recht herzlich bedanken!

Wanderung am 21. März 2010 Nebelhöhle

Trotz angekündigten starken Regenfällen ließen sich ca. 40 Spitzfreunde und fast so viele Spitze nicht davon abbringen am Sonntag, 21. März 2010 am Albtrauf entlang zu wandern.

Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte uns nur wenig Regen, stürmischen Wind und auch sonnige Abschnitte. Vom Treffpunkt Parkplatz Nebelhöhle in Sonnenbühl-Genkingen ging´s zunächst  bergab durch den Wald.

Die ersten Schritte führten über vereiste und teilweise schneebedeckte Pfade und manch einer musste feststellen, dass er sich für das falsche Schuhwerk entschieden hatte. Auf steilen, engen Wegen kamen wir zum mächtigen Felsenmassiv des Wackersteins mit Gipfelkreuz, wo uns eine herrliche Aussicht für die Strapazen belohnte. Der Wackerstein ist die höchste Erhebung von Pfullingen (825m ü. NN). Während der Wanderung hatten die Hunde immer wieder Gelegenheit auf großflächigen Wiesen miteinander zu toben und zu spielen.

Vom Wackerstein aus marschierten wir zum Schönbergturm, auch „Pfullinger Onderhos“ genannt. Das weiße Bauwerk besteht aus zwei Türmen, die oben durch eine Aussichtsplattform miteinander verbunden sind. Die Eingangstreppe als Kulisse eignete sich hervorragend für ein gemeinsames Gruppenbild.

Der Hunger führte uns zum Ausgangspunkt zurück und direkt in die Gaststube des Maultaschenwirtes. Nach deftigem Mittagstisch und angeregter Unterhaltung wurde noch eine Mitgliederversammlung abgehalten.

Herzlichen Dank an Sylvia Lange-Schneemilch für die Organisation dieser wunderschönen Wanderung.

 

Therapeutischer Begleiter "Leo Löwe"

               Leo Löwe im Dienst der Kinder und Jugendlichen in der Tagesklinik Böblingen

Hallo Leo !!! klingt es durch die Flure, wenn wir morgens gegen 8.00 Uhr die psychiatrische Tagesklinik für Kinder und Jugendliche in Böblingen betreten. Dass ich erst danach und nicht ganz so freudig gegrüßt werde, bin ich schon gewohnt, wenn ich mit Leo zur Arbeit gehe.
Selbstbewusst und stolz, so als sei er sich seiner Wichtigkeit und Bedeutung bewusst, trabt das kleine Fellbündel vor mir her geradewegs ins Sekretariat. Erst mal ein Leckerli abholen von unserer netten Sekretärin, die eigentlich Angst vor Hunden hat, sich von Leo mittlerweile aber gern bezirzen lässt.

Nein, Leo ist kein kläffender Wadenbeißer. Mit Sanftmut und liebevoll neugierigen Blicken, erobert er die Herzen im Sturm. Sogar unserem Sporttherapeuten, der Hunden normalerweise nicht zugewandt ist und schlechte Erfahrungen beim Joggen mit Hundehaltern gemacht hat, zaubert er ein Lächeln ins Gesicht.

In der Tagesklinik werden Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren behandelt, die das ganze Spektrum kindlich-jugendlicher Verhaltensauffälligkeiten in den Bereichen der Beziehung und des Lernens sowie der psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen aufweisen. Dahinter verbirgt sich oft viel Kummer, Not und manch schweres Schicksal der noch jungen Patienten.
Zum Beispiel Scheidungskinder, die im „Rosenkrieg“ der Eltern gnadenlos zerrieben werden oder autistische Kinder, die in ihrer eigenen Welt leben und mit der Umwelt in Konflikte geraten. Dann sind da noch die sogenannten Zappelphillippe, die ständig in Bewegung sind und nicht in der Lage sind, sich in der Schule zu konzentrieren. Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer seelischen Verfassung und ihres auffälligen Verhaltens von Mitschülern gehänselt und manchmal auch gemobbt werden, so dass sie den Schulbesuch verweigern. Ängstliche und depressive Kinder, z.B. nach Verlust eines Elternteils oder emotional verwahrloste und missbrauchte Kinder.
So ist jedes einzelne Schicksal individuell, doch allen gemeinsam ist, dass sie immer wieder in Situationen geraten, in denen sie an den Anforderungen der Umwelt scheitern. Sie benötigen therapeutische Hilfe und Unterstützung.
Der Gedanke, dass hier ein Hund hilfreich sein könnte, begleitet mich schon einige Zeit und ist für mich als leidenschaftliche Hundehalterin reizvoll, zumal ich doch aus eigener Erfahrung mit meinen beiden Mischlingshunden um die wohltuende Wirkung der Fellnasen weiß.
Nach dem Studium von Fachliteratur, insbesondere dem Buch der Ärztin Anke Prothmann, die die Wirkung von Tieren auf Kinder wissenschaftlich untersucht hat, stand mein Entschluss fest, mir einen geeigneten Hund zuzulegen.

Fündig wurde ich bei der Züchterin Anita Kirsch („Mein Augenstern“), die mit einem Kleinspitzrudel auf der Schwäbischen Alb wohnt . Mich hat unter anderem das gute Sozialverhalten der Kleinspitze begeistert.
So konnte Leo Löwe, fünf Monate alt, bestens geprägt und sozialisiert, im November 2008 bei uns einziehen.
Um auf seine künftige, ganz besondere Aufgabe vorbereitet zu sein, absolvierte Leo beim Malteser Hilfsdienst e.V. die Ausbildung zum Besuchshund, die bundesweit einheitlich ist. Hier wurde bewusst auf den Namen Therapiehund verzichtet, da dies kein geschützter Begriff ist und auch auf einem Wochenendseminar zu bekommen wäre.
Leos Ausbildung dauerte ein halbes Jahr, angefangen mit einem Eignungstest und Festigung des Grundgehorsams, bis hin zur Überprüfung der Wesensfestigkeit. Das heißt, er muss ein absolut friedfertiges Verhalten zeigen. Auch extreme Stresssituationen, wie sie zum Beispiel von fremden Personen, die bedrängend, grölend und mit seltsamen Geräuschen auf den Hund zugehend, hervorgerufen werden, muss er „ locker wegstecken“ können. Dabei gehören längere Umarmungen oder Beschimpfungen, die der Hund sich gefallen lassen muss, ebenfalls zum Ausbildungsprogramm. Die Reaktionen in diesen stressigen Momenten sind entscheidend, ob ein Hund die Abschlussprüfung bestehen wird oder nicht.

Leo meisterte alle Aufgaben mit seiner ihm innewohnenden Gelassenheit und Charme. Vom Hundetrainer wurden wir als Traumteam bezeichnet und bestaunt, denn noch nie zuvor wurde bei der Ausbildung ein kleiner Spitz – auch als Perwoll-Schäfle bezeichnet – gesehen.

Nach bestandener Prüfung konnte der Einsatz in der Klinik nach Formalitäten wie dem Erstellen des Hygieneplans, den Nachweisen über Impfungen und Entwurmungen, der Einwilligung der Eltern und nicht zuletzt durch die Unterstützung der leitenden Ärztin und allen Kollegen/innen im Oktober 2009 losgehen.

Nun einige Beispiele aus der täglichen Praxis:

Bei der Aufnahme eines achtjährigen Mädchens, das schon seit einiger Zeit nicht mehr zur Schule gehen kann, weil es unter Trennungsängsten leidet und über heftige somatische Beschwerden klagt, bin ich mit Leo anwesend.
Im Aufnahmegespräch sitzt sie nahe bei ihrer Mutter und schaut verängstigt. Das Gespräch mit der Therapeutin kommt nur schwer in Gang, bis ihr Blick auf Leo fällt, der ruhig und geduldig neben mir liegt.
„Ach, ist der süß, darf ich ihn streicheln?“ fragt sie spontan. Da ist das Eis gebrochen, die Situation entspannt sich. Nun kann die Aufnahmeprozedur ihren routinemäßigen Lauf nehmen, mit dem hilfreichen Hund an der Seite.
Durch die Anwesenheit und Zutraulichkeit von Leo entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre. Das Mädchen wird von ihrem Kummer abgelenkt. Leo erklärt, fordert oder erwartet nichts, er ist einfach da, anders als Eltern, Erzieher und Therapeuten.

In einer anderen Situation, in der ein 10-jähriger Junge auf der Station eintrifft, völlig aufgebracht, zornig und weinend, wirkt Leo deeskalierend. Zunächst soll der Junge in einen geschützten Raum gehen, was hier nur in Begleitung von Leo möglich ist. Denn alles gute Zureden und Erklären hilft oft wenig.
Der Junge geht mit gesenktem Blick und düsterer Miene hinter dem fröhlich voraustrabendem Hund in den Ruheraum. Er setzt sich auf den Boden, Leo schnuppert an ihm und drückt sein Köpfchen gegen seine Brust. Der Junge fängt nun vorsichtig an Leo zu streicheln. „Der Leo hat mich lieb!“ sagt er spontan mit aufgehelltem Gesicht.
Leo dagegen weiß nichts von Konflikten und Streitereien, er ist einfach nur da, gibt dem Jungen das Gefühl gemocht und angenommen zu sein. Er stellt keine „dummen“ Fragen, will keine „anstrengenden“ Antworten.
So kann sich das Kind entspannen und es wird Zeit und Raum geschaffen für ein Gespräch, um dann später Lösungen zu erarbeiten.

In der Projektgruppe betreue ich 5 Jungen im Alter von 7-10 Jahren mit den Krankheitsbildern Autismus, Störung des Sozialverhaltens, Angststörungen, Anpassungsstörungen, also eine muntere Truppe, die den Betreuern einiges abverlangt.
Ein Waldspaziergang steht auf dem Programm, natürlich mit Leo Löwe. Jetzt geht es darum Aufgaben aufzuteilen, sich zu einigen, soziale Kompetenz zu erlernen. Jeder erhält eine Aufgabe. So darf ein Junge Leo an der Leine führen, ein anderer sucht einen Baumstamm, auf den Leo springen kann. Eifrig sind die Kinder dabei und wechseln sich problemlos ab. Ein Leckerli bekommt Leo aus der Hand eines ängstlichen Kindes, das sich noch nicht getraut Leo zu streicheln. Wow, der Hund macht es ganz vorsichtig und das Kind überwindet seine Angst. Diese Mutprobe wäre geschafft! Das Selbstvertrauen wächst.
Ein anderes Kind deutet auf eine umgestürzte Baumwurzel. Ob Leo es schafft diese zu erklimmen? Gemeinsam klettern Kind und Hund hinauf und fühlen sich wie die Könige des Waldes! Dazu das Lied trällernd : Männer wie wir sind einfach unschlagbar....
Leo hilft die Gruppe zu strukturieren, indem er die Aufmerksamkeit auf sich lenkt und Aktivitäten anbietet.
Mit Elan und Ausdauer holt er das geworfene Bällchen zurück, führt Kommandos aus und zeigt kleine Kunststückchen wie Pfote geben oder tanzen.“Der gehorcht aber gut!“ höre ich von erstaunten Kindern.
Hier haben die Kinder die Gelegenheit „ungestraft Macht“ auszuüben, werden so selbst zu Erziehenden. Natürlich immer unter Anleitung und maßvoll.

In der Therapiegruppe, geleitet von einer Ärztin, wird soziale Kompetenz mit Spielen und Übungen erlernt. Die Gruppe besteht aus 4 Kindern zwischen 10 und 14 Jahre.
Leo liegt als stiller Beobachter daneben und sorgt mit seiner Anwesenheit für eine ruhige Atmosphäre. Leo zuliebe kann man doch etwas leiser sein, damit er schlafen kann. So kann dann auch konzentrierter gearbeitet werden.

Im Stationsalltag ist Leo meist an meiner Seite und bewegt sich frei. Dadurch kann er angesprochen, gestreichelt oder auch nur beobachtet werden. Für Ruhepausen nutzt er sein Körbchen im Dienstzimmer, wo er sich ungestört ausruhen kann.
Nach der Eingewöhnungszeit ist für ihn der Arbeitstag abwechslungsreich und interessant. Er hat Spaß beim Spielen und Toben mit den Kindern oder genießt es einfach auch nur dabei zu sein.

Leo Löwe ist kein Therapeut aber Seelentröster, Freund, Spielkamerad und aufmerksamer Zuhörer. Er ist da ohne Vorbehalte, bedingungslos mit seinem ganzen Charme.
Das ist SPITZE !!!

Heide Thomsen-Newe
Krankenschwester

 

 

Winterwanderung in Leonberg

Am Sonntag, 24. Januar 2010 traf sich die Gruppe Albstadt – Oberer Neckar am Hotel Glemseck bei Leonberg zur fast schon traditionellen Winterwanderung.

Ebenfalls schon traditionell von Frau und Herrn Puschacher organisiert, dafür herzlichen Dank.

Es war eine stattliche Gruppe von über zwanzig Mitgliedern und Freunden unserer Gruppe mit
mindestens ebenso vielen Hunden, die da zu einer gut zweistündigen Wanderung bergauf und bergab durch das winterliche Strohgäu aufbrach. Das Wetter gab sich korrekt für die Bezeichnung Winterwanderung: es war frostig kalt und der Waldboden trotz vorangegangenem Tauwetter noch schneebedeckt.

Unseren Spitzen konnte man ansehen, dass sie die trockene Kälte genossen, die Zweibeiner mussten sich erst einmal warmlaufen. Da es anfangs gleich ordentlich bergauf ging war das aber auch schnell geschafft. Allerdings verlangten die vereisten Wege der Balancierfähigkeit der Wanderer einiges ab.
Auch hier waren die Vierbeiner wieder eindeutig im Vorteil.

Auf einer Lichtung im Wald posierten mit Hilfe einiger Leckerlis und viel Hallo die Hunde zum Gruppenfoto, denn nichts ist fotogener für uns Hundler als ein Rudel aufmerksam zugewandter Hundegesichter.

Mit roten Backen und gesundem Hunger kehrten wir nach gut zwei Stunden zum Hotel Glemseck zurück. Dort wurden wir für die Anstrengungen der Wanderung reichlich belohnt mit heimeliger Wärme, freundlicher Bedienung und bewährt leckerem Essen.

Bei angeregten Tischgesprächen klang der Tag gemütlich aus, und wir dürfen uns schon auf unser nächstes Treffen im März freuen.

 

Herbstwanderung in Schelklingen

Am 25. Oktober fand unsere nächste Wanderung statt. Die Mitglieder und Freunde unserer Gruppe von nah und fern trafen sich in Schelklingen, um die letzten schönen Tage für unsere mittlerweile schon traditionelle Herbstwanderung zu nutzen. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren wurde diese Wanderung in gewohnt bewährter Manier von Ursel Schleicher organisiert. Dafür noch mal unseren herzlichen Dank!
Wir trafen uns gegen 10 Uhr auf dem Wanderparkplatz „Hohle Fels“.
Nach einem ersten freudigen Begrüßungsschwatz und einem Pressetermin inklusive Fotoshooting mit einer Vertreterin der örtlichen Presse, die über unsere Spitzwanderung und unsere wunderbaren Spitze, die diesmal in beinahe allen Varietäten vertreten waren, berichtete, konnte es losgehen.
Bei zu Beginn noch etwas feuchtem Herbstwetter machten wir uns auf zu einer ca. 2-stündigen Wanderung auf angenehmer Strecke durch den buntgefärbten Herbstwald
  rund um den Hohlen Felsen in Schelklingen.
Unterwegs kamen wir mit einem ‚Waidmann‘ näher ins Gespräch. Er war von unserer Wandergruppe und unseren Hunden, die sich sehr vorbildlich benahmen, Spitze eben, sehr angetan und beeindruckt.
Nach unserer Wanderung ließen wir es uns in dem sehr hundefreundlichen Gasthof „Waldschenke“ bei leckerem und zugleich preiswertem Essen, Kaffee und Kuchen gut gehen. Währenddessen durfte unser Vorsitzende Christina Semmelmann noch folgende Mitglieder unserer Gruppe für die 10jährige Mitgliedschaft im Verein für Deutsche Spitze ehren und jeweils die silberne Ehrennadel überreichen: Uli und Ingrid Reehten sowie Paul und Ursula Schleicher.
Herzlichen Dank an diese langjährigen Mitglieder für ihre Verdienste rund um unsere Spitze.

 

   Sommertreffen in Römerstein-Böhringen

Am 07. Juni 2009 trafen sich Mitglieder und Freunde unserer Gruppe "droba uf d'r Alb" in Römerstein-Böhringen.
Familie Reehten hatte eingeladen und viele kamen.
Das Wetter meinte es gut mit uns - der Regen hielt sich solange zurück, bis alle gemütlichem in der Gaststätte saßen.
Aber vorher spazierten die Zwei- und Vierbeiner über die Alb. Auf halber Strecke wartete eine Überraschung in Form einer Verpflegungspause mit Kaffee und belegten Brötchen auf uns.
Der zweiter Teil der Strecke war schnell bewältigt und das Mittagessen in der Gaststätte Albstadion war schon bestellt.
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Familie Reehten für die tolle Organisation.



Frühjahrswanderung mit Spitz & Co

Am 22.03.09 hatten die Spitzfreunde „Albstadt-Oberer Neckar“ zum Frühjahrstreffen eingeladen.
Treffpunkt war dieses Mal das Vereinsgelände des Hundsportvereins „Flinke Pfoten“ in
Gäufelden-Tailfingen.
Gemeinsam mit unseren befreundeten Eurasierzüchtern, Wolfshundfreunden sowie einigen weiteren Gästen spazierten wir zunächst durch die reizvolle Umgebung rund um Tailfingen.
Die allermeisten Hunde durften während des Marsches Freilauf genießen und obwohl sich die meisten Hunde vorher nicht kannten, gab es keinerlei Raufereien! Es war schön zu beobachten wie die Hunde ausgelassen herumtollten und rasseübergreifend Harmonie herrschte!
„Flinke Pfoten“ e.V. hatten uns nicht nur ihr Vereinsheim zum gemeinsamen Mittagessen zur Verfügung gestellt, sondern am Nachmittag wurden die Mensch-Hund-Teams auf dem Vereinsgelände von den vereinseigenen Trainern angeleitet, einige Tricks mit ihren Hunden einzustudieren.
Natürlich konnte bei diesem ersten Training noch nicht alles glatt gehen und so hatten Mensch und Hund viel Spaß beim Ausprobieren ihrer Fähigkeiten! Einige neue Kontakte wurden an diesem Nachmittag geknüpft und wir dürfen alle gespannt sein, was daraus werden kann!

Stuttgart „spitz“- bzw. “hunds“-persönlich
oder „Spitze(n)-Models“

Im Juli 2008 erhielt unser Gruppenmitglied Anita Kirsch einen Anruf von Julia Eicken.
Sie war auf der Suche nach zwei weißen Mittelspitzrüden für ein Fotoshooting in Stuttgart.
Die Fotos waren vorgesehen für ein Buch über Stuttgart, seine Sehenswürdigkeiten bzw.
Persönlichkeiten in Verbindung mit Hunden.

Das hörte sich nach einem interessanten Projekt an. Da Frau Kirsch jedoch nur den Mittelspitzrüden BELA besitzt, setzte sie sich mit Familie Hennes, die einen Sohn von BELA hat, in Verbindung.
Auch sie waren gleich einverstanden mit ihrem Spitz EISBÄR am Fotoshooting teilzunehmen.

Nun war es nur noch eine Frage des richtigen Zeitpunktes. Das Shooting sollte an einem Sonntagabend zur „blauen Stunde“ (im dämmrigen Abendlicht) am Denkmal von Württembergs König Wilhelm II stattfinden.

Als das Wetter schließlich mitspielte, machte sich Frau Kirsch auf den Weg nach Stuttgart. Begleitet wurde sie von BELA und den zwei Jungrüden FROSCH und HONIGBÄR, schließlich kann man so einen Ausflug in die Landeshauptstadt gleich zur Erziehungs- und Prägungsarbeit für das „Jungvolk“ nutzen.

Am Denkmal sollten BELA und EISBÄR dann die beiden Spitze von König Wilhelm II „doubeln“.
Die beiden „Models“ verstanden sehr schnell was von ihnen erwartet wurde – Cilckertraining und entsprechende Mengen Fleischwurst taten ihr Übriges.
Die Hunde arbeiteten über eine Stunde konzentriert und freudig mit - in BELAs Fall mit euphorisch wachsender Begeisterung. Das Team war begeistert von der Arbeitseinstellung der Spitze!
Die beiden Jungrüden waren die ganze Zeit über mit ebenso großem Eifer dabei.
HONIGBÄR saß meistens auf Fotograf Steffen Burgers Rücken, wenn dieser sich zum fotografieren
auf den Boden legte und FROSCH hätte auch so gerne mitgemacht!

Nachdem Frau Kirsch’s Kleinspitz HONIGBÄR so begeistert dabei war, bekam auch er zusammen mit seiner Halbschwester NELLA noch sein eigenes Fotoshooting vor dem Varieté im Friedrichsbau.

Nach dieser Leistung der Spitze wurde nach weiteren Spitzen für das Buch gefragt!

Diese waren schnell gefunden – unsere Vorsitzende Christina Semmelmann reiste mit ihren Wolfsspitzdamen FREKKJA und DILJA nach Stuttgart. Ihr Fotoshooting fand vor dem Schloss
Rosenstein statt.
Selbstverständlich zeigten sich auch FREKKJA und DILJA von ihrer besten Seite und arbeiteten
trotz der hochsommerlichen Temperaturen hervorragend mit

Wer weitere Informationen zu diesem tollen Buch haben möchte, findet diese unter
www.stuttgart-hundspersönlich.de.

Ein paar der fantastischen Bilder aus dem Buch haben wir freundlicherweise für diesen Bericht zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür herzlichen Dank an das „Stuttgart hundspersönlich-Team“.